Rechtsgebiete und Kosten

Fachbereich

Ehe- und Familienrecht

Oft bringen familiäre Auseinandersetzungen neben rechtlichen und wirtschaftlichen Problemen auch eine große Emotionale Belastung mit sich. Je besser Sie informiert sind, desto entspannter können Sie eine solche Angelegenheit angehen. 

Im Fachbereich Familienrecht umfasst unsere Tätigkeit alle Folgen von Trennung und Scheidung, dies gilt für Ehepartner und Partner nicht­ehelicher Lebensgemeinschaften gleichermaßen. Darüber hinaus erarbeiten und überprüfen wir Eheverträge, mit denen sich viele Streitigkeiten im Vorfeld schon vermeiden oder vermindern lassen – lassen Sie sich hierzu unverbindlich beraten.

Schwerpunktmäßig umfasst das Ehe- und Familienrecht:

Eheverträge, Ehescheidung, Unterhalt (Ehegatten- sowie Kindesunterhalt), Sorgerecht, Umgangsrecht, Zugewinnausgleich

Fachbereich

Vertragsrecht & Vertragsabschluss

Verträge sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Egal ob Sie einen Leasingvertrag für Ihr Auto, einen Handyvertrag oder einen Kaufvertrag über einen neuen oder gebrauchten Gegenstand benötigen oder abschließen möchten, wir unterstützen wir Sie bei der Prüfung und Gestaltung von Verträgen aller Art. 

Falls erforderlich, unterstützen wir Sie bei der Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen aus dem geschlossenen Vertrag ebenso bei der Geltendmachung von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen.

Fachbereich

Verkehrsrecht, Unfallreguilierung und Schadenersatz

Dieser Fachbereich des Zivilrechts greift ein, wenn Sie Schadenersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall geltend machen oder unberechtigte Forderungen abwehren müssen. Das gilt ebenfalls für Schmerzensgeld oder die gesamte Schadenabwicklung mit Haftpflicht- und Kaskoversicherungen.

Themen im Verkehrsrecht können sein:

Verkehrsunfall, Gutachterkosten, Nutzungsausfall, Restwertangebot, Verdienstausfall, Mietwagenkosten, Schmerzensgeld, fiktive Abrechnung, HWS und BWS Syndrom, Unfall mit Fußgängern

Fachbereich

Ordnungswidrigkeit- und Bußgeldrecht, Verkehrsstrafrecht

Ein Geschwindigkeitsvorschriftzeichen oder ein Halteverbotszeichen ist schnell übersehen. Der Anhörungsbogen der zuständigen Behörde lässt da nicht lange auf sich warten. Nur zwei Wochen haben Sie Zeit diesem zu widersprechen. Danach wird Ihre Strafe automatisch rechtskräftig. Wir wissen, worauf es ankommt und welche Rechte Ihnen zustehen. Um Nachteile zu vermeiden, sollte eine Verteidigung in diesem Rechtsgebiet frühzeitig beginnen.

Themen im OWi- und Bußgeldrecht können sein:

Bußgeldbescheid, Anhörungsbogen, Punkte in Flensburg, Geschwindigkeitsüberschreitung – und verstoß „zu schnell gefahren“, Rotlichtverstoß, Fahrverbot, Messverfahren Blitzer, Geschwindigkeitsmessungen, Abstandsmessungen, Beweisfoto, Schweigerecht, Verjährung, Fahrtenbuch

Themen im Verkehrsstrafrecht können sein:

Vorwurf von Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, Betrunken gefahren, Fahren ohne Führerschein, Nötigung, Lichthupe, Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung

Fachbereich

Zivilrecht / Privatrecht

Sämtliche Angelegenheiten, die das Zivilrecht umfassen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Dazu gehören alltägliche Vorgänge wie Darlehens-, Werk-, Dienst-, Makler- und Grundstücksverträge sowie Bürgschaftsangelegenheiten und ähnliches. Auch im Sinne des Verbraucherschutzes beraten und vertreten wir Sie bei Internetgeschäften (Amazon, e-Bay, etc.) sowie bei Fernabsatzverträgen. 

Themen im allg. Zivilrecht könnten sein: Herausgabeansprüche, Rückabwicklung eines Kaufvertrages, Schlechtleistung eines Handwerkers, Mängel an einem Gebrauchtfahrzeug, Rücktritt vom Kaufvertrag, Rücktritt von der Urlaubsreise oder Geltendmachung von Schlechtleistung durch Reiseveranstalter, Sachmangel

 

RVG 2021

KOSTEN

Die Vergütung für unsere anwaltliche Dienstleistung richtet sich hauptsächlich nach dem Gegenstandswert (Streitwert) und nach den gesetzlichen Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG 2021). 

In einigen Fällen schlagen wir Ihnen eine individuell getroffene Vergütungs- oder Honorarvereinbarung vor. 

Was kostet ein erstes Beratungsgespräch?

Bei einer Erstberatung erhalten Sie eine fachliche Einschätzung Ihres Anliegens bei überschaubaren Kosten. Der relevante Sachverhalt wird geklärt, der Anwalt beantwortet Ihre Fragen, erläutert die wesentlichen, rechtlichen Gesichtspunkte und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. In der Regel beträgt unsere Erstberatungsgebühr pauschal 190,00 € (netto).

Um sich einen exakten Überblick zu verschaffen, sollten Sie uns gut strukturierte, aussagekräftige und vollständige Unterlagen zukommen lassen. Kopien reichen zumeist aus, damit die Originale bei Ihnen verbleiben. Sehr hilfreich ist eine schriftliche Wiedergabe der Ereignisse aus Ihrer Sicht. 

Im Rahmen des Beratungsgespräches klären wir unter anderem diese Punkte mit Ihnen: 

  • Welche Ansprüche haben Sie eigentlich?

  • Gegen wen können Sie Ihre Ansprüche geltend machen?

  • Wie steht es um Ihre Chancen insgesamt?

  • Ist eine Klage überhaupt sinnvoll?

  • Wie kommen Sie zu Ihrem Recht?

  • Welche Möglichkeiten stehen Ihnen dafür zur Verfügung?

  • Gehen Sie bei diesem Rechtsstreit ein zu hohes Kostenrisiko ein?

Anschließend ist es Ihre Entscheidung, ob Sie unsere anwaltliche Dienstleistung weiter in Anspruch nehmen möchten. 

Mit einer Rechtschutzversicherung sind Sie in den meisten Fällen optimal für mögliche, entstehende Kosten in Ihrer Angelegenheit abgesichert, soweit der Rechtsschutzfall vom Versicherungsrisiko umfasst wird und nicht innerhalb einer möglicherweise vereinbarten Wartezeit eingetreten ist. In diesem Fall ist nur die mit Ihrer Rechtschutzversicherung vereinbarte Selbstbeteiligung von Ihnen zu leisten.

Was kostet die außergerichtliche Tätigkeit?

Sofern Sie eine weitere Vertretung in Ihrer Angelegenheit wünschen, fällt eine sogenannte Geschäftsgebühr von Ihnen oder Ihrer Rechtschutzversicherung an. Die Höhe dieser Gebühr ist abhängig von dem Streitwert, also von dem Geldbetrag, um den es bei Ihrer Rechtsangelegenheit bzw. Ihrem Rechtsproblem geht. 

Was kostet die Vertretung vor Gericht?

Falls es in Ihrer Angelegenheit notwendig wird ein gerichtliches Verfahren einzuleiten oder wir Sie in einem gegen Sie gerichteten gerichtlichen Verfahren vertreten sollen, fallen auch hier Streitwert abhängige Gebühren an. Die insgesamt zu zahlenden Gebühren hängen allerdings vom Verlauf und Ausgang des Verfahrens ab. Gerne erläutern wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der in einem gerichtlichen Verfahren anfallenden Gebühren. 

Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe, Verfahrenskostenhilfe

Sofern Sie im Sinne des Gesetzes bedürftig sein sollten, können anfallende Rechtsanwaltsgebühren, aber auch etwaige Gerichtskosten vom Staat getragen werden.

Beratungshilfe

Sofern Sie den Weg in unsere Kanzlei suchen möchten, sich jedoch aufgrund Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage sehen, anfallende Rechtsanwaltsgebühren (Anwaltskosten) selbst zu tragen, gibt es die Möglichkeit bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein zu beantragen. 

Zum Nachweis Ihrer Bedürftigkeit sollten Sie bei der Vorsprache bei Gericht geeignete Einkommensnachweise vorlegen können. Beispielsweise den aktuellen Hartz IV – Bescheid bzw. Jobcenter-Bescheid, Ihren Rentenbescheid oder Ihre letzte Gehaltsabrechnung.

Wenn Sie einen Beratungshilfeschein für Ihr Rechtsproblem erhalten, ist von Ihnen nur eine einmalige Zahlung (pro Beratungshilfeschein) i.H.v. 15,00 € an uns zu zahlen. Weitere Informationen des Amtsgerichts Siegburg finden sie hier: https://www.ag-siegburg.nrw.de/aufgaben/abteilungen/Beratungshilfe/index.php

Bitte beachten Sie, dass wir Mandate mit Beratungshilfe erst nach Vorlage eines Beratungshilfescheines sowie Zahlung des Eigenanteils i.H.v. 15,00 € bearbeiten.

Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe

Immer dann, wenn ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden muss, oder Sie von einer anderen Person verklagt worden sind, sich allerdings aufgrund Ihrer persönlichen, wirtschaftlichen Verhältnisse außerstande sehen, anfallende Gerichts- und Rechtsanwaltsgebühren selbst zu tragen, können Sie Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe beantragen. Auch hier gilt – wie bei der Beratungshilfe –, dass Sie bedürftig im Sinne des Gesetzes sein müssen.

Falls das Gericht Ihnen Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe bewilligen sollte, wären eigene Rechtsanwaltsgebühren und auf Sie entfallende etwaige Gerichtskosten nicht von Ihnen zu tragen. 

Im Falle des Unterliegens einer Klage bzw. eines Verfahrens wären allerdings trotz bewilligter Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe die Rechtsanwaltsgebühren der Gegenseite zu tragen. Dies bedeutet, dass Sie ein gewisses Kostenrisiko haben, auch wenn das Gericht Ihnen für ein Gerichtsverfahren Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe bewilligt haben sollte.

Ein entsprechendes Formular für die Beantragung von Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe halten wir für Sie in unserem Büro bereit. Sie finden das Formular auch zum Download unter Service & Formulare.